Naturheilkunde

Ziel einer ganzheitlichen naturheilkundlichen Behandlung ist es, dem Menschen auf sanfte und schonende Weise Impulse für Körper und Seele zu geben, die seine Selbstheilungskräfte anregen. Dabei betrachtet ganzheitliche Heilkunde, weniger die einzelnen Leiden als vielmehr den Menschen, seine Art zu leben und mit seinen Leiden umzugehen.

Homöopathie

Grundprinzip der Homöopathie ist die Stärkung der Lebenskraft des Menschen.

 

Die Lebenskraft ist nach Überzeugung der Homöopathen eine nichtmaterielle Kraft, daher kann sie auch auf nichtmaterielle Weise gestärkt werden. Sie erhalten nach einem ausführlichen Aufnahmegespräch eine Empfehlung für einzelne homöopathische Mittel, die meist aus dem Pflanzen- Mineral- oder Tierreich stammen und ggf. zusätzliche Übungs- oder Beobachtungsaufgaben.

 

Ein Organismus mit einer starken und intakten Lebenskraft kann körperliche, seelische und geistige Beschwerden besser und eher bewältigen.

Anthroposophische Heilkunde

In der anthroposophischen Heilkunde wird der Mensch in seinen verschiedenen Seins- und Erlebnisebenen: Materie, lebendige Anteile, empfindende Anteile, Individualität und geistige Anteile betrachtet. Und er wird körperlich den Systemen: Nervensystem, Stoffwechselsystem und Rhythmisches System zugeordnet.

 

Die Behandlung zielt auf Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen den Ebenen und bei den Körpersystemen. Heilmittel in der anthroposophischen Medizin sind ähnlich wie in der Homöopathie pflanzliche, tierische und mineralische Substanzen, die zum Teil speziell aufbereitet sind, um ihre Wirksamkeit bestmöglich zu erschließen.

 

Rudolf Steiner, der die Lehre der Anthroposophie begründete, bediente sich der bereits zu seiner Zeit bekannten Ansätze ganzheitlicher Heilkunde und entwickelte sie nach seinem Verständnis weiter. So fügt sich das Konzept der anthroposophischen Heilkunde gut als Behandlungskonzept neben der Homöopathie ein und bietet eine Fülle zusätzlicher Anregungen für gesunde Lebensgestaltung.